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Apfelblütenstecher

Wissenschaftl. Bezeichnung: Anthonomus pomorum

Kurzinfo: Tierischer Schadorganismus

Beschreibung: Die ca. 5mm langen braunen Apfelblütenstecher verlassen ab März ihr Winterquartier und beginnen mit dem Reifungsfraß an den Apfelknospen, dieses schädigt schon einen Teil der Apfelblüten. Im späteren Verlauf bohren die Käferweibchen die Blütenknospen an und legen in jede Knospe ein Ei, daraus entwickeln sich dann die kleinen gelblichen Larven (Kaiwurm). Die Larven des Apfelblütenstechers ernähren sich von den inneren Teilen der Blüte, von aussen werden die Knospen rotbraun und vertrocknen. Nach ca. 2-3 Wochen ist die Larve erwachsen und und verlässt als Jungkäfer die zerfressene Blüte. Die Apfelblütenstecherkäfer verursachen durch den Sommerfraß an den Blättern kaum noch Schaden an den Pflanzen. Sie überwintern unter der Borke von Gehölzen.

Chemische Bekämpfung: Wenn die Apfelbäume eine hohe Anzahl von Blüten aufweisen kann das 'Auslichten' durch den Apfelblütenstecher auch Vorteile für die Entwicklung der Früchte haben. Allerding sollte man bei geringem Blütenansatz und starkem Befall über eine Bekämpfung nachdenken. Diese sollte dann unmittelbar nach dem Mausohrstadium (dem Erscheinen der ersten Blattspitzen) durchgeführt werden.

Biologische Bekämpfung: Um einen Befall vorzubeugen ist es hilfreich Leimringe am Baumstamm anzubringen.

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Schädling
für Apfelbäume

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gegen Apfelwicklerlarven, Apfelblütenstecher, Obstmaden

>>Biofallen