::

Getreidekapuziner

Wissenschaftl. Bezeichnung: Rhyzopertha dominica

Kurzinfo: Tierischer Schadorganismus

Beschreibung: Der zu der Gruppe der Vorratsschädlinge gehörende Käfer ist ein Familienmitglied der 'Bohrkäfer'. Charakteristisch ist sein Halsschild, welches den Kopf des Käfers wie eine Kapuze überdeckt. Diesem Umstand verdankt der Getreidekapuziner seinen Namen.

Ursprünglich im südostasiatischen Raum ansässig, wurde jedoch durch internationalen Warenverkehr eine globale Ausbreitung ermöglicht.

Der flugfähige Käfer wird ca. 2,5 bis 3,5 mm groß. Die spärlich behaarten Flügeldecken sind von groben Punkten gezeichnet. Die Weibchen legen zwischen 300 und 500 Eier einzeln oder in Gruppen von 5 bis 30, bevorzugt im Getreide, ab. Die Larven bohren sich nach dem Schlüpfen in das Nahrungssubstrat. Die Gesamtentwicklung dauert bei optimalen klimatischen Bedingungen ca. vier Wochen.

Sowohl die Larven als auch die Käfer schädigen bevorzugt Getreidearten und -produkte, Hirse, Reis, Hülsenfrüchte, Gebäck, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Zwieback und Nudeln.

Da es sich bei dem Getreidekapuziner, dank seiner verwandtschaftlichen Zugehörigkeit zu den Bohrkäfern, auch um einen Materialschädling handelt, sind selbst Kunststofffolien und Pappen kein Hindernis.

Bei Feststellung eines Befalls durch Rhyzopertha dominica müssen die betroffenen Lebensmittel schnell und gewissenhaft entsorgt werden. Die Produkte, die scheinbar nicht befallen sind, sollten vorsichtshalber für mindestens zwei bis drei Tage in der Tiefkühltruhe gelagert werden. Vorratsschränke müssen gründlich ausgesaugt und ausgewischt werden.

Zur Vorbeugung eines Befalls empfiehlt es sich, Lebensmittel in geeigneten, verschließbaren Gefäßen, möglichst bei Temperaturen unter 18 °C zu lagern

Einkaufswagen
  enthält
keine Artikel
Produkte anzeigen
Sofortversand