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Giersch

Wissenschaftl. Bezeichnung: Aegopodium podagraria

Kurzinfo: Pflanzlicher Schadorganismus

Beschreibung:
Giersch gehört mit zu den hartnäckigsten und unbeliebtesten Unkräutern. Er ist auch unter dem Namen Geißfuß bekannt und wird zwischen 30 - 100 cm groß.

Er entspringt einem sehr stark wuchernden Rhizozom, bildet Wurzelausläufer in alle Richtungen und vermehrt sich zudem durch Samen. Diese können mehrere Jahre überleben.

Durch seinen schnellen Wuchs, überragt er schnell andere Pflanzen und nimmt deren Licht, so dass das Wachstum anderer Pflanzen gehindert wird.

Die Blätter sind doppelt dreizahnig, sein Stengel ist hohl und kantig. Seine Blüten sind weiß und erscheinen von Juni bis August und bilden im Herbst die Samen.

Giersch war früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt, da man es gegen Gicht und Rheuma einsetzen konnte.




Chemische Bekämpfung: Im Haus- und Gartenbereich sind nur Produkte auf Glyphosat-Basis wie Round Up und jetzt neu Finalsan Giersch-Frei zugelassen. Eine einmalige Behandlung reicht in der Regel nicht aus.

Zu beachten ist, dass diese Produkte auch andere Pflanzen zerstören können.

Biologische Bekämpfung: Wer Giersch in seinem Garten neu entdeckt, sollte mit der Hacke diesen großzügig entfernen. Werfen Sie diesen nicht auf den Kompost, da er bereits Samen enthalten könnte, die sich später durch das Ausbringen der Komposterde im ganzen Garten verteilen können. Alternativ dazu kann man ihm auch das Licht rauben, indem man lichtundurchlässig die befallen Stellen bedeckt. Dazu kann man Mulchfolie oder spezielle Unkrautfolie verwenden. Mulchen allein, reicht aber nicht! Beachten Sie aber, dass der Giersch zwar zerstört wird, aber eventuell vorhandene Samen keimfähig bleiben. Es ist bekannt, das Giersch auf sehr kalkhaltigem Boden schlechter wächst.

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