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Kartoffelkäfer

Wissenschaftl. Bezeichnung: Leptinotarsa decemlineata

Kurzinfo: Tierischer Schadorganismus

Beschreibung: Der ca. 1 cm große Kartoffelkäfer ernährt sich wie der Name schon sagt hauptsächlich von Kartoffeln und anderen Nachtschattengewächsen wie Tomaten und Tabak. Gut zu erkennen ist der Käfer an den gelben Flügeln mit 10 schwarzen Streifen, sein Nackenpanzer hat dagegen schwarze Flecken. Die Kartoffelkäfer überwintern im Boden, ab Mai verlassen sie ihren Unterschlupf und beginnen mit dem Fraß an den Kartoffelblättern. Im Juni legen die Kartoffelkäferweibchen ihre Eier, ca. 1200 Stück pro Weibchen, auf den Blattunterseiten der Kartoffeln ab. Die sich daraus entwickelnden rötlichen Larven verpuppen sich nach ca. 20 Tagen in der Erde und nach weiteren 8 Tagen erscheint die neue Käfergeneration. Pro Jahr entstehen so 1-2 Käfergenerationen. Unkontrolliert können die Käfer ganze Kartoffelbeete kahlfressen.

Chemische Bekämpfung: Bitte beachten Sie beim Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln die Zulassungssituation für die einzelnen Gemüse- und Obstsorten.

Biologische Bekämpfung: Wenn die Kartoffelbeete nicht zu groß sind, können die Käfer und ihre Larven per Hand abgesammelt werden. Die Larven können mit Gesteinsmehl bestäubt werden, dadurch sterben sie ab. Vorbeugend kann man die Pflanzen stärken indem man sie mit Brennessel- oder Rainfarnjauche spritzt.

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