::

Sitkafichtenläuse

Wissenschaftl. Bezeichnung: Liosomaphis

Kurzinfo: Tierischer Schadorganismus

Beschreibung: Die Sitkafichtenlaus überwintert als Ei an Fichten- und auch an einigen Tannenarten. Ab März schlüpfen dann die Larven, aus denen sich etwa im Mai die geflügelten Weibchen entwickeln. Die grüne Sitkafichtenlaus saugt an der Nadelunterseite der Koniferen. Als erstes zeigen sich auf den Altnadel gelbe Flecken, dann werden die Nadeln braun und fallen ab. Besonders nach milden Wintern ist mit einem größeren Befall zu rechnen, der sich von unten nach oben und von innen nach außen ausbreitet. Anhand der sogenannten 'Klopfprobe' ist der Befall mit Sitkafichtenläusen leicht zu ermittel. Hierzu hält man ein DIN A4 Blatt unter einen Ast des betroffenen Baumes und klopft mit einem Holz auf den Ast. Die herabfallenden rotäugigen Läuse können nun gezählt werden. Bei weniger als 5 Stück brauchen noch keine chemischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Diese 'Klopfprobe' sollte je nach Witterung alle 2-3 Wochen wiederholt werden.

Chemische Bekämpfung: Da bei größeren Bäumen der Einsatz von Kontakmittel schwierig ist sollten systemische Mittel bevorzugt werden.

Biologische Bekämpfung: Schwebfliegen, Florfliegen, Marienkäfer und Schlupfwespen gehören zu den natürlichen Feinden der Sitkafichtenlaus. Sie sorgen dafür das die Populationen im Sommer nicht zu groß werden.

Einkaufswagen
  enthält
keine Artikel
Produkte anzeigen
Sofortversand